Ausstellung in Padua: "Das getäuschte Auge. Wahrnehmung, Eindruck und Illusion in der Kunst

Bis zum 26. Februar 2023 bietet diese Ausstellung im Palazzo del Monte di Pietà in Padua eine faszinierende Reise in die optischen Täuschungen der Kunst vom Mittelalter bis zur Moderne.

Das Auge schaut, erfasst, erkennt, ordnet, fügt zusammen.

Aber es kann getäuscht, umgangen und hinters Licht geführt werden.

Diese Ausstellung bewegt sich an der Grenze zwischen Kunst und Wissenschaft, zwischen Farbe und Bewegung, und erzählt von der Täuschung der Farben, der Formen und der Bewegung.

Die Studien von Goethe, vom Maler der Frühromantik Runge und von Henry treten in einen Dialog mit den Kunstwerken großer Meister, die sich jeder auf seine Weise mit dem Thema der visuellen Wahrnehmung befasst haben, von Seurat über Kandinsky und Klee bis Boccioni.

Auf einem Rundgang, bei dem sich auf spannende Weise technologische und wissenschaftliche Instrumente mit Kunstwerken abwechseln, entdeckt der Besucher die Anfänge des Kinos (von den Gebrüdern Lumière bis Man Ray) und der experimentellen Fotografie (von Bragaglia bis Muybridge).

Auf den Spuren der großen Protagonisten des "Zeitalters der Extreme", von Calder über Munari und Duchamp bis Vasarely, wird das Publikum dazu aufgefordert zu erleben, wie das menschliche Auge auch ohne die Verwendung von Farbe getäuscht werden kann und wie der Rhythmus und die Geometrie, zwei Konzepte, die auf den ersten Blick so unveränderlich erscheinen, die Wahrheit verdrehen und neu gestalten können.

Der Ausflug in optische Wahrnehmung führt auch in die Welt der Kostüme, der Mode und des Designs, die einen Rundgang bereichern, auf dem emblematische Werke wie "Bambina che corre sul balcone" von Giacomo Balla oder "Grey Scramble" von Frank Stella neben kuriosen Instrumenten zu sehen sind, die dazu bestimmt sind, flüchtige und überraschende Bilder zu erzeugen.

Die Ausstellung breitet sich in der Stadt aus

Die Ausstellung beschränkt sich nicht nur auf den Palazzo del Monte di Pietà, sondern breitet sich mit fünf Installationen in der ganzen Stadt aus: Eine 5 Meter große Spirale befindet sich im antiken Hof des Bo und besteht aus einer kreisförmige Konfiguration, die mit dem Kontrast von Schwarz und Weiß spielt und den Betrachter dazu verleitet, gleichzeitig eine Ausdehnung und ein Zusammenziehen des Raums wahrzunehmen, was ein leichtes Schwindelgefühl hervorruft.

Im Museo di Storia della Medicina (MUSME) in Padua wird dagegen ein Objekt installiert, in dem sich der Betrachter einer bunten Vielfalt seines eigenen Schattens gegenübersieht und so selbst zum Protagonisten des Kunstwerks wird.

Vor dem malerischen Hintergrund des Botanischen Gartens von Padua sind die optischen Illusionen die Protagonisten, die von drei Installationen geschaffen werden.

Mit der Eintrittskarte der Ausstellung erhält man einen ermäßigten Eintritt zum MUSME und zum Botanischen Garten und mit der Eintrittskarte zum MUSME und zum Botanischen Garten erhält man einen ermäßigten Eintritt zur Ausstellung. Der Zutritt zum antiken Hof des Bo ist dagegen kostenlos.

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